Aufstellungsprozesse zur Ich-Entwicklung

Aufstellungsprozesse sind als eine lösungsorientierte Beratungs- und Therapiemethode zu verstehen, die dazu dienen, auf achtsame und heilsame Weise hintergründige Dynamiken ans Licht zu bringen und zu verstehen. Aufstellungen zeigen, welche Wirklichkeiten auf unterbewussten Ebenen unser Leben beeinflussen. Meist sind uns genau diese Wirklichkeiten nicht bewusst, wirken aber deshalb nicht weniger stark.

Aufstellungen können in verschiedenen Lebensbereichen unterstützend wirken und sich verschiedenen Themen widmen, wie z. B.:

  • Wiederkehrende Lebensmuster

  • Probleme in der Familie

  • Fragen zu Beruf/Berufung

  • Verarbeitung von bedeutsamen Ereignissen

  • Beziehungen aller Art

  • Erkrankungen

  • und vielem mehr ...

Aufstellungsprozesse können in Einzelsitzung und in der Gruppe durchgeführt werden.

Bei Einzelaufstellungen wird mit Hilfe von Gegenständen, Figuren und/oder Bodenankern gearbeitet. Sie ermöglichen die Methode kennenzulernen und sich ohne äußere Einflüsse einem Thema anzunähern.

Die Methode:

Die von Dagmar Strauß entwickelte „Ich-orientierte Identitätstherapie“ mit Selbstbegegnung durch den Anliegensatz ist eine Aufstellungs-Methode auf der Grundlage der "Identitätsorientierten Psycho-traumatheorie" (IoPT) von Prof. Dr. Franz Ruppert.  

 

Die Methode der „Ich-orientierten Identitätstherapie“ bietet uns die Möglichkeit, in einem geschützten Raum und in ruhiger Atmosphäre unseren inneren, oft frühkindlichen und traumatisierten Anteilen zu begegnen und unsere tief im Unbewussten verdrängten und abgespaltenen Aspekte ins Bewusstsein zu bringen. In die Methode fließen Elemente bzw. das theoretische und praktische Wissen aus der Körpertraumatherapie von „Somatic experiencing“ (nach Peter Levine), Entwicklungstraumatherapie „NARM“ (nach Laurence Heller) und die „Bindungspsychotherapie“ nach Karl-Heinz Brisch ein.

Vorgehensweise:

Für eine wirkungsvolle Auseinandersetzung mit einem Thema ist es wichtig, dass der Klient ein spezifisches Anliegen formuliert. Im Anliegen ist sein Wunsch nach Veränderung, die Blockade und die Lösung seines Problems enthalten. Das Anliegen ist der zentrale Kern einer Aufstellung.

Durch das Aufstellen der Worte aus dem Anliegensatz wird dem Unbewussten die Möglichkeit gegeben,  die inneren Bilder, Überzeugungen, Dynamiken und (traumatischen) Erfahrungen die ursächlich mit dem Thema in Zusammenhang stehen, im Außen erlebbar zu machen.

Mögliche Formulierungen des Anliegens:

  •  „Ich will wissen, warum ich mich nicht auf Beziehungen einlassen kann.“

  •  „Warum reagiere ich aggressiv auf meinen Chef?“

  •  „Warum habe ich hohen Blutdruck?“

  •  „Weshalb werde ich von meiner Familie abgelehnt?“

  •  „Woher kommt meine Platzangst?“

  •  „Warum fühle ich mich so traurig, einsam und ohne Lebensfreude?“

Durch sehr mitfühlende und achtsame Prozessbegleitung kommt es zu wohlwollender und berührender Selbstbegegnung mit der Möglichkeit, verletzte und teils traumatisierte Anteile zu sehen und zu integrieren. So erlebt sich der Klient in heilsamer Anbindung zu seinem ursprünglichen Ich und entfaltet allmählich sein natürliches Potential, um authentisch, selbstbestimmt und in gesunden Beziehungen zu leben.

Aufstellungsprozesse sind eine achtsame und sehr wirkungsvolle Möglichkeit der Selbsterfahrung, Integration und Transformation.

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